Barahona Dominikanische Republik

Roadtrip Tag 2: Salinas

Salinas Dominikanische Republik

Kaffee im Schnapsglas

Nach einer ruhigen Nacht über der lautesten Bar der Stadt, ist die größte Herausforderung morgens um 8 eine Tasse Kaffee zu finden. Wir werden an verschiedene Läden verwiesen, die gerade erst öffnen oder keinen Kaffee führen. In einem kleinen Colmado werden wir fündig. Die etwas überzuckerte kaffeeähnliche Flüssigkeit, serviert in einem 4cl-Plastikbecher, muss für den Anfang reichen.

Salinas…Zufluchtsort für die Hauptstädter

Salinas, das sich am Ende der Bucht Bahia de las Calderas befindet, ist ein kleines verschlafenes Dorf, das am Wochenende zu mehr Leben erwacht, wenn die Hauptstädter für eine Pause vom hektischen Stadtleben eintrudeln. Pauschaltourismus gibt es kaum. Lediglich ein schickeres Hotel ist zu finden, dass sogar einen Helikopterlandeplatz hat. Es gibt ein einige kleine Pensionen, Restaurants, eine Billard-Bar sowie Gästehäuser. Ein paar der kleinen Häuschen mussten schicken Villas weichen. Das verschlafene Dorf verändert sich langsam.

Sand und Salz

Bekannt ist Salinas für den Salzabbau, eine Navy-Basis, die man unproblematisch bei der Ankunft auf der Halbinsel passiert und die Sanddünen, die an diesem Tag unser erster Stopp sind. Weil es unter der Woche ist, in der Nebensaison und früh am Morgen, ist niemand vor Ort, der uns das kleine Tor aufschließt. Am Vorabend hatte bereits jemand erklärt, dass wir ein paar Meter weiter das Gelände durch das Gebüsch betreten können. Offiziell ist der Eintrittspreis 2€. Wir brechen ein.
Obwohl die beste Zeit für einen Dünenspaziergang ist kurz vor Sonnenuntergang ist, dann ist es nicht ganz so heiß, sind wir am Morgen die Einzigen, die sich die Dünen ansehen. Auf der Aussichtsplattform wartet eine fantastische 360° Übersicht. Es ist schwer vorstellbar, dass die Dünen sich über eine Distanz von 18km erstrecken sollen, von oben wirken sie kleiner.

Als wir uns wieder durch das Gebüsch zurück zum Auto kämpfen, trifft auch der Parkwächter ein. Ein prüfender Blick und ein Buenos Dias später verlassen wir mit Sand an den Füßen und wundervollen Aussichten vor Augen Las Salinas in Richtung Barahona. 130 Kilometer Fahrt liegen vor uns.

Beginn und Fortsetzung:
Teil 1: Von Cabarete bis Las Salinas

Teil 3: Barahona

About the author

Anica

Hallo und willkommen auf just-not-enough-time. Ich bin Anica und teile hier meine Reiseerfahrungen und –empfehlungen.
Seit über 15 Jahren backpacke ich durch die Welt und es ist kein Ende in Sicht.
Wenn ich nicht reisen kann, dann probiere ich neue Dinge aus und schreibe darüber.

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