Barahona Dominikanische Republik

Roadtrip Teil 3: Barahona

Barahona Dominikanische Republik
Es gab zwar noch Sitzplätze aber...

Barahona

Die 130 Kilometer von Salinas bis nach Barahona ziehen vorüber wie im Flug. Santa Cruz de Barahona, kurz Barahona genannt, ist die größte Stadt in der gleichnamigen Provinz, mit 130.000 Einwohnern. Der Weg dorthin führt über kaum befahrene sehr gute Straßen, die immer wieder traumhafte Aussichten auf die Berge, zwischendurch einen Blick auf die Straßenverkäufer und die ungewöhnlichen Transportmittel für Einheimische preisgeben.

Dominikanischer geht es nicht

Obwohl Barahona die größte Stadt der Region ist, wirkt es kleinstädtisch, was an den vielen einstöckigen Häusern liegt, die zum Teil nur aus Holz bestehen und koloniale Einflüsse erkennen lassen.
Barahona liegt direkt am Meer. Ein kleiner Stadtstrand wird von den Fischern genutzt, bei denen man direkt einkaufen  oder vor Ort den frisch gegrillten Fisch essen kann.
Es gibt ein paar größere Hotels am Malecon, der Uferstraße, und einige Guesthouses im Zentrum. Wir haben aber den Eindruck, dass außer uns kein Ausländer in der Stadt zu sein scheint.

Der Stadtkern ist ein zentraler Platz, an dem sich das schöne Rathaus befindet. Viel mehr entdecken wir zum Sightseeing im Zentrum nicht, so dass wir unsere Tour entlang des Meeres fortsetzen. Zehn Kilometer vor den Toren der Stadt befindet sich ein Larimar-Museum, dem auch eine Berufsschule angeschlossen ist. Dort kann man die Bearbeitung des blauen Steines bewundern, der aus den Minen um Barahona stammt.

Tipp: Larimar-Armbänder, -ketten, -ohrringe am besten bei den Einheimischen an einem Straßenstände entlang der Küstenroute kaufen.

Nachtleben in Barahona

Das unvergesslichste Erlebnis in Barahona ist der Besuch einer Bar bzw. Open-Air-Clubs am Malecon. Es ist ein Dienstagabend als wir gegen 22 Uhr eintreffen. Das Everest ist gut gefüllt, denn Dienstag ist Karaoke-Nacht und so wechseln sich sehr gute Sänger, furchtbare und laute Sänger und der DJ ab.
Ein Gedeck, eine Flasche Rum und eine kleine Flasche Kola, gibt es für 6 €. Aber was unbezahlbar ist, ist den Barahonaern beim Bachata und Merengue-Tanzen zu zusehen. Jedes Paar hat seinen eigenen ausdrucksvollen Stil, der weit über die simplen Grundschritte hinausreicht. Bei keinem Lied bleibt die Tanzfläche frei.

Einen kleinen Einblick gibt es hier:

Uns bleibt nicht viel Zeit in Barahona, denn magisch zieht uns die Straße entlang der Südküste in Richtung Haiti an.

 

Die weiteren Artikel zum Roadtrip:

Teil 1: Cabarete nach Salinas

Teil 2: Salinas

 

About the author

Anica

Hallo und willkommen auf just-not-enough-time. Ich bin Anica und teile hier meine Reiseerfahrungen und –empfehlungen.
Seit über 15 Jahren backpacke ich durch die Welt und es ist kein Ende in Sicht.
Wenn ich nicht reisen kann, dann probiere ich neue Dinge aus und schreibe darüber.

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