Hamburg

Stand-Up Paddeln auf der Alster: Entspannung pur

Standup Paddeln Alster

Stand-Up-Paddeln auf der Alster – Menschen gleiten wie Statuen auf riesigen Brettern gemächlich über die Alster, kommen langsam voran und aus der Ferne wirkt es so, als würden sie über das Wasser schweben. Die Segler haben Konkurrenz bekommen in Form der Stand-Up-Paddler, auch SUP genannt. Diesen Sommer habe ich es auch endlich ausprobiert und habe Antworten auf die Fragen, die sich jeder stellt, der das erste Mal auf dem Wasser „stehen“ wird.

Welche Voraussetzungen sollte man zum Stand-Up Paddeln erfüllen?

Die SUP-Bretter zum Ausleihen sind sehr groß und breit, so dass sie relativ stabil auf dem Wasser liegen und einen hohen Auftrieb haben und nicht wackelig sind, wenn du richtig stehst. Wenn du Balance und Gleichgewicht mitbringst, dann erfüllst du schon die wichtigste Voraussetzungen.

Worauf muss ich beim Stand-Up Paddeln achten?

Dort, wo du dein Brett ausleihst, werden dir oft in Kürze die wichtigsten Hinweise vermittelt. Die Füße positionierst du hüftbreit auseinander. Wo genau du auf dem Brett stehen sollst, lässt du dir vor Ort zeigen, denn jedes Brett ist anders und entsprechend ist es schwierig eine allgemein gültige Aussage zu treffen.
Mein persönlicher Tipp: Wenn du auf dem Brett stehst, beuge die Knie ein ganz klein wenig. Das hilft die Balance zu halten.
Ruckartige Bewegungen solltest du vermeiden, sonst liegst du ganz schnell im Wasser.

Welche Ausrüstung ist zum Stand-Up Paddeln nötig?

Das Board und das Paddel – beides kannst du ausleihen.

Kleidung: Die Wahrscheinlichkeit, dass du ins Wasser fällst, besteht – auch wenn die wenigsten beim ersten Mal Stand-Up-Paddling wirklich reinfallen. Deswegen gilt ganz allgemein: Zieh etwas an, dass nass werden darf und nimm Wechselkleidung mit. Schuhe brauchst du nicht, denn barfuß hast du ein viel besseres Gefühl für das Brett.

Bikini, Badehose, Badeshorts oder T-Shirt und Shorts – alles ist erlaubt. Wenn du in direkter Sonne unterwegs bist, vergisss die Sonnencreme und Sonnenbrille nicht, denn neben der Sonne von oben reflektiert das Wasser die Strahlen ebenfalls.

Wenn du unterwegs Fotos machen möchtest, dann pack die GoPro ein oder einen Wasserschutz für dein Handy, der nicht untergeht, falls dir dein Telefon aus der Hand fällt.

Wo ist Stand-Up Paddeln besser: auf der Alster oder auf einem Seitenarm der Alster?

Die Segler können ein Lied davon singen – die Winde auf der Alster wechseln ständig. Wenn du Anfänger bist, würde ich dir raten einen der windgeschützten Seitenarme auszuprobieren. Zum einen sind diese nicht choppy, d.h. das Wasser ist glatt und das Risiko, dass du ins Wasser fällst ist geringer. Zum anderen bist du windgeschützt.
Egal wo du SUP ausprobierst, frag vorher nach, wie es mit Wind und Strömung aussieht.

Standup Paddeln auf der Alster
Entspannt auf einem Kanal paddeln.

Wo kann man in Hamburg Stand-Up Paddeln?

Ich war bei SUP Hamburg in der Armgartstraße 7, nur ein paar Meter von der Bushaltestelle der Linie 6 am Mundsburger Damm entfernt und damit sehr gut aus der Innenstadt erreichbar. Dort konnte ich meine Wertsachen in einem kleinen Fach deponieren, für Schuhe und Tasche gibt es Fächer, die man nutzen kann, die aber nicht abschließbar sind.
Bei SUP Hamburg kannst du entweder auf die Alster paddeln oder auf dem ruhigeren Kanal vorbei an Hausbooten gemütlich deine erste SUP-Runde drehen. Die Kanaltour ist perfekt für Anfänger.

Wie lange sollte die erste Tour sein?

Meine Empfehlung: Plane eine Stunde bis 90 Minuten ein. Für eine erste Schnuppertour genügt das ganz bestimmt.

Was kostet Stand-Up Paddling?

Bei SUP Hamburg betragen die Kosten 12 Euro/Stunde.
Du erreichst SUP Hamburg unter: info@sup-hamburg.com
Wichtig ist, dass du in der Hochsaison, insbesondere bei schönem Wetter, vorab reservierst.

Ich habe mich bei SUP-Hamburg gut aufgehoben gefühlt. Nicht nur, weil die Jungs sehr hilfreich und freundlich waren, sondern weil nach den 90 Minuten auf dem Wasser direkt neben dem SUP-Verleih die Restaurant-Tapas-Bar„Spanische Treppe“ist, die wirklich ganz ausgezeichnete Tapas serviert und der perfekte Spot für ein sommerabendlichen After-SUP-Drink ist.

Leckere Tapas aus der Spanischen Treppe

Wer am Ende noch Lust auf einen Sunset-Drink hat, kann das in einer Bar an der Alster tun, z.B. in der Alsterperle, die nur einen Katzensprung entfernt ist.

 

Anmerkung: Ich wurde für diesen Artikel nicht bezahlt und habe keine Gegenleistung erhalten.

About the author

Anica

Hallo und willkommen auf just-not-enough-time. Ich bin Anica und teile hier meine Reiseerfahrungen und –empfehlungen.
Seit über 15 Jahren backpacke ich durch die Welt und es ist kein Ende in Sicht.
Wenn ich nicht reisen kann, dann probiere ich neue Dinge aus und schreibe darüber.

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