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Freibäder und Badeseen in Hamburg: Ein Sprung ins kühle Nass

Freibad Finkenwerder

Tropische Temperaturen sind in Hamburg nicht die Norm aber wenn das Thermometer in die Höhe klettert, dann ist ein Besuch im Freibad oder an einem See eine gute Idee. Ich kenne (noch) nicht alle Bäder in Hamburg oder alle Seen in der Umgebung aber meine Favoriten sind: 

Der Oortkathener See

Ein bisschen außerhalb der Stadt gelegen ist der Oorthkatener See. Mit Wind-Surfschulen und Materialverleih, einem Kiosk und viel Rasenfläche ist der See ein schöner Ort um ein paar Stunden in der Sonne zu verbringen, zu grillen und ein Bad in dem klaren Wasser zu nehmen.
Vorteil: mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, nie so überfüllt wie ein Freibad 
Nachteil: außerhalb der Stadt; für die Anfahrt sollte man eine Stunde einplanen; man hört die Straße, die am See vorbei führt

Chillen, schwimmen oder grilen? Genügend Platz ist vorhanden.

Freibad Finkenwerder

Die Fahrt zum Freibad nach Finkenwerder gleicht bereits einem Ausflug. Zuerst führt die Reise an die Landungsbrücken und dann geht es mit der Fähre nach Finkenwerder, von dort sind es circa 10 Minuten Fußweg zum Freibad, durch die ruhigen kleinen Straßen Finkenwerders. Schon auf dem Weg zum Schwimmbad stellt sich Urlaubsfeeling ein und spätestens im Bad erinnert alles an Kindheit: ein großes Schwimmbecken, ein 3-Meter-Turm, riesige Liegewiesen, Spielplätze für die kleinsten, Tischtennisplatten und im Hintergrund sieht man die riesigen Containerschiffe passieren. An manchen Tagen ist das Hallenbad geöffnet und natürlich gibt es einen Kiosk, an dem Pommes, Eis und Kaffee verkauft werden.
Vorteil: nicht voll
Nachteil: längere Anreise

Kaifu-Bad

Nach der Arbeit noch schnell ins kühle Nass? Dann ist vermutlich das Kaifu-Bad die beste Adresse, denn es liegt mitten in Eimsbüttel. Man muss sich an heißen Tagen auf eine lange Schlange am Eingang gefasst machen und damit rechnen, dass das Bad insgesamt sehr voll und unruhig ist. Wenn es von deinen Arbeitszeiten passt – zwischen 15 und 17.30 Uhr ist eine gute Zeit, dann füllt es sich weiter.
Vorteil: mitten in Hamburg
Nachteil: sehr überfüllt, hoher Eintrittspreis

Freibad Aschberg (mein Favorit in der Stadt)

Zum Freibad Aschberg braucht man vom Hauptbahnhof aus mit dem Rad 15 Minuten, mit der U-Bahn fährst du bis zum Rauhen Haus und läufst dann noch 10 Minuten. Das Highlight das Freibads ist die lange Wasserrutsche. Für die Springer gibt es einen 3 Meter und einen 5 Meter Turm. Auch hier gibt es riesige Wiesen, so dass man ein entspanntes Plätzchen findet. Natürlich gibt es einen Kiosk und Spielplätze für die Kleinen.
Vorteil: Wasserrutsche; sehr große Liegefläche
Nachteil: fällt mir nicht ein

Der Elbstrand

Wer Großstadtstrandfeeling möchte, der sollte an den Elbstrand fahren. Mit der Bahn bis zu den Landungsbrücken fahren, dann ab auf die Fähre und los geht es zum Elbstrand. Die meisten Menschen halten sich zwischen Strandperle und dem Övelgönner Fähranleger auf. Wer es ruhiger möchte geht einfach ein paar hundert Meter weiter und hat es etwas entspannter.
Vorteil: echter Sand, Anfahrt mit der HVV-Fähre
Nachteil: Man teilt sich das Wasser mit Containerschiffen.

Stadtparkbad und Stadtparksee

Saarlandstraße, Burgweg oder Alte Währ – das sind die Stationen, die am nächsten am Stadtparkbad liegen. Von dort sind es jeweils einige Gehminuten und du kommst im Stadtpark an und kannst dir dann entweder ein Plätzchen am See suchen oder in das direkt angeschlossene Freibad gehen. 
Vorteil: zentral, gut mit dem HVV oder Fahrrad zu erreichen, umgeben von grün
Nachteil: Das eigentliche Bad ist eher voll.

Also…pack die Badehose ein und los geht es! Oder willst du lieber ein kühles Getränk in Alternde genießen? Dann habe ich hier ein paar sehr tolle Bars und Cafés für dich.

Wenn du weitere Hamburg-Tipps möchtest, dann lass deine Emailadresse da und du erhältst eine Info, wenn ein neuer Beitrag erscheint.

About the author

Anica

Hallo und willkommen auf just-not-enough-time. Ich bin Anica und teile hier meine Reiseerfahrungen und –empfehlungen.
Seit über 15 Jahren backpacke ich durch die Welt und es ist kein Ende in Sicht.
Wenn ich nicht reisen kann, dann probiere ich neue Dinge aus und schreibe darüber.

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